Reine Männersache am 29.8.2019

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Programm S!NG- Fest der Chöre 2019

… unter Beteiligung der Reinen Männersache

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„S!ng“ lautet der proklamatische Aufruf, mit dem Stadt und Kreis für den Chorgesang werben wollen. Vier Chöre präsentieren sich in der Hugenottenhalle und erlauben somit ein Blick auf das große Potential der Chormusik im Kreis Offenbach.


Unterhaltsames aus Rock/Pop und Schlager präsentieren

  • Melody Boys and Girls
  • Jugendchor 2000 aus Obertshausen
  • Soundsation aus Neu-Isenburg
  • Reine Männersache Zellhausen
> Zum Programm <

Männer mögen's heiss - Seligenstadt

In der Serie "Zu guter letzt" singt die Reine Männersache wieder zusammen mit den Mädels im Rathaus Innenhof.
* 31.08.2019 - 19:00 im Rathausinnenhof

Männer mögen's heiss - (Alzenau) => Verlegt nach Zellhausen

!!! WICHTIG !!! - Konzert in das Bürgerhaus Zellhausen verlegt

Das Konzert der Reinen Männersache am 29. August 2019 findet aufgrund Unwetterschäden im Bürgerhaus Zellhausen statt.

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Wiesenfest 2019 vom 24.-26.Juli

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Sinfonieorchesterkonzert der Stadtkapelle mit Beteiligung von Frauen- und Männerchor

Am 18. Mai in Seligenstadt und am 19. Mai in Offenbach begleiteten die Sänger des Frauen- und Männerchor das Konzert des Sinfonieorchesters der Stadtkapelle Seligenstadt.

Perlen der Chorsinfonik

Ein Sinfonieorchester, ein großer Chor und drei Solisten – insgesamt etwa 130 Mitwirkende - präsentieren ein Programm mit Perlen aus der sinfonischen Chor- und Orchestermusik, das erwartet man in großen Konzertsälen. Am vergangenen Samstag war dies aber auch in der Seligenstädter Kirche St. Marien zu erleben.

Der Seligenstädter Dirigent Roman Zöller hat gemeinsam mit dem veranstaltenden Sinfonieorchester der Stadtkapelle Seligenstadt dieses Projekt auf die Beine gestellt: der Männer- und Frauenchor des Liederkranz Zellhausen bildete gemeinsam mit dem Singkreis Leidersbach den großen Chor, dazu noch junge und erfahrene Solisten, eine gute Zusammenstellung, das hat der Abend bewiesen.

2019SinfonieorchesterAuf dem Programm standen sechs Werke, jeweils in unterschiedlicher Besetzung. Den fulminanten Auftakt boten die Männerstimmen und das Orchester mit der „Landerkennung“ von Edvard Grieg. Die heldenhafte Geschichte des Olav Trygvason wurde so überzeugend vorgetragen, dass man die Geschichte in Bildern vor Augen hatte. Das Bariton-Solo wurde von Chorsänger Christian Fröhlich klangvoll und hervorragend artikuliert interpretiert. Es folgte mit dem „Schicksalslied“ von Johannes Brahms eines der beiden Werke für großen gemischten Chor und Orchester. Hölderlins Text und die Musik von Brahms zeigen drastisch den Gegensatz auf zwischen der schicksallosen Ruhe und Heiterkeit der Götterwelt und dem Leiden der Menschen. Roman Zöller verstand es bravourös, diese beiden Welten mit Chor und Orchester darzustellen. Danach hatte mit Annika Münch die erste Solistin des Abends ihren Auftritt. Sie interpretierte zusammen mit dem Orchester die „Romance“ aus den 2. Violinkonzert von Henryk Wieniawski. Die junge Künstlerin aus Seligenstadt musizierte dieses hochromantische Werk äußerst ausdrucksstark, von den leisen gefühlvollen Tönen bis zum kraftvollen Strich in den dramatischen Passagen war alles vorhanden. Gespannt darf man die weitere Entwicklung beobachten, denn die 19-jährige bereitet sich gerade auf das Musikstudium vor.

Ein besonders reizvolles Zusammenspiel boten dann die beiden Werke für Männerchor und Alt-Solo. In der Rhapsodie für Alt, Männerchor und Orchester hat Johannes Brahms einen Goethe-Text vertont. Die Mezzosopranistin Simone Garnier aus Friedrichsdorf interpretierte diese Solopartie mit großem Ausdruck, mal innig und eindringlich, dann wieder dramatisch und in allen Lagen klangschön und mit warmem Ton. Das Orchester musizierte ebenso facettenreich und am Ende mündet das Werk in einen gemeinsam von Männerchor und Solistin gesungenen versöhnlichen Choral. Im Kontrast dazu lebt das „Ständchen“ von Franz Schubert, ebenfalls für Alt-Solo und Männerchor, vom neckischen Wechselspiel zwischen Solistin und Chor. Hier durfte das Orchester kurz pausieren, denn die Begleitung übernahm der Pianist Vincent Knüppe und das Konzert bekam dank des leichten und transparenten Musizierens aller Beteiligten kurzzeitig einen kammermusikalischen Charakter. Nach diesem Intermezzo folgte mit der „Fantasie“ für Klavier, Chor und Orchester von Ludwig van Beethoven wieder ein groß angelegtes Werk. Den äußerst anspruchsvollen Klavierpart übernahm Vincent Knüppe, ein vielseitiger und schon bekannter junger Musiker aus Seligenstadt, der in Frankfurt Kirchenmusik und Musikwissenschaft studiert. Beethoven hat sein Werk zunächst wie ein Klavierkonzert angelegt. Es beginnt mit einer großen Einleitung für Klavier solo, von Vincent Knüppe höchst virtuos dargeboten, dann setzt das Orchester ein und gemeinsam bewegen sich die Musiker dann durch die komplexe Verarbeitung der Themen und Variationen Beethovens. Das gemeinsame Musizieren war von großer Spielfreude geprägt, die solistischen Passagen der Bläser gelangen hervorragend, die Streicher überzeugten mit präzisem Spiel und Vincent Knüppe bestach sowohl in den kraftvollen als auch in den spielerisch-virtuosen Passagen. Als Höhepunkt kommt dann in der Reprise noch der große gemischte Chor hinzu. Die Sängerinnen und Sänger sangen mit dem notwendigen großen Klang aber dennoch präzise dieses mitreisende Finale.

Die Dramaturgie war perfekt aufgebaut, denn dieses Finale im Stile von Beethovens 9. Sinfonie riss das Publikum zu stehenden Ovationen und „Bravo“-Rufen hin, die aber dem gesamten Programm und allen Solisten galten.

Paul Pinguin bringt nicht nur das Eis am Südpol zum Schmelzen

Kinderchor Zellhausen führt Musical auf

Auf ein frostig-musikalisches Vergnügen hatten sich die Zuhörer eingestellt, die sich am vergangenen Sonntag zu dem Kindermusical „Paul Pinguin will’s wissen“ aufmachten. Doch die Dekoration des Konzertraums mit Ananas, Palmen und Hibiskusblüten, Muscheln und feinem Sand sowie Liegestühlen und aufgeblasenen Flamingos verbreiteten Südseeatmosphäre und ließen erahnen, dass der heutige Nachmittag mit dem Kinderchor Zellhausen einige Überraschungen bieten könnte.

IMG_5565 (2)Als sprichwörtliches Überraschungsei entpuppte sich der Nachwuchs der Pinguineltern Jule Thiel und Julia Schmidt. Ihr frischgeschlüpftes Pinguinkücken ist so ganz anders als erwartet: Er friert, kann Farben sehen und wird gemobbt – ja, auch ein Pinguin kann im falschen Körper geboren sein. Zumindest trifft das auf Paul zu, der sich – großartig gemimt von Pauline Rehm - unter seinen gleichgeschalteten Artgenossen am Südpol wenig heimisch fühlt und sich nur denkt „Wär ich doch ein Känguruh“. Klar, dass Paul am Ende des Musicals sein Glück finden wird. Dafür müssen die fast 40 Mitwirkenden des Kinderchores Zellhausen einen weiten Weg im Bürgerhaus Zellhausen zurücklegen. Seine Reise vom Südpol in die tropischen Gefilde von Hawaii beginnt in der Pinguinschule, wo sich die Lehrerin Finja Lemke vergeblich bemüht, den anwesenden Zöglingen das (Durch-) Zählen beizubringen („1,2,3,4, Fünfuin, so heißt jeder Pinguin“). Klar, dass Paul – der einzige Pinguin mit Namen, nicht in die Gruppe passt, wenn alle anderen nur Nummern sind. Und mit seiner Fähigkeit, nicht nur alles grau in grau zu sehen, grenzt er sich endgültig aus: „Was soll denn Gelb und Rot für ein Grau sein?“, fragen sich die anderen Pinguine.

IMG_5561 (2)Zum Glück gibt es die von Oliver Kellermann phantasievoll gestaltete Pol-Zeitung. Denn eine Stellenanzeige als Künstler im Zoo mit ansprechenden Arbeitsbedingungen bringt Paul endgültig weg aus seiner ungeliebten kalten Heimat. Zwischen all den Zootieren (herrlich als Löwen, Biber und Affen hinter Gittern agierende Sänger aus Chorgruppe 1) fühlt sich Paul zunächst sichtlich wohler. Doch bis auf die Temperatur ändert sich auch dort nicht viel. Auch hier wird stundenlang gezählt, aber das nennt der Zoodirektor – wunderbar gespielt von Hannah Rodekirchen - mit den Gorillas Angelique Haas und Jessica Hess an ihrer Seite, „Schauspieltraining“. Schließlich ist im Zoo alles Show und Pinguine müssen Pinguine spielen. Doch Paul wäre eine Show als Biber mit Lampenfieber lieber.

IMG_5570 (2)Paul freundet sich schließlich mit Pinguin-Dame Paula (Milena Kirchen) an und verlässt auf dem Albatross (Maja Petersen) die beengende Welt des Zoos. Der Flug geht auf die Trauminsel Hawaii, wo quietschvergnügte Hawaii-Boys und -girls mit wunderbar choreografierten Tänzen für ausgelassene Stimmung sorgen. Endlich kann Paul unterstützt von seinem Weggenossen 007 (Karla Wolf) seine Vision eine nie gesehenen Zirkusshow wahr werden lassen und zum guten Schluss gibt es wieder Nachwuchs: Paule 2 (Emma Wolf), die kurzer Hand per Telefon die Großeltern vom Pol zum Pool einlädt.

Chorleiterin Katja Berker, die anfangs noch mit den Kindern zitterte, hatte allerdings nichts mit den eisigen Temperaturen am Pol zu tun. Die anfängliche Aufregung war umsonst. „Es hat super geklappt und die Kinder haben ihre Rollen perfekt gespielt“, lautet da das einhellige Fazit. Dass das Musical ein voller Erfolg war, bestätigten nicht nur die Lacher zwischendurch, sondern vor allem der lange und phrenetische Applaus zum Finale.

Sitzung 2019 Bilder

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Jubiläumskonzert 170-Jahre TGM

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