Frohsinn-Matineesingen

Fotos vom Matineesingen Frohsinn 1857 e.V. Klein-Krotzenburg am 24.09.2017

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„Tushi pamoja – Eine Freundschaft in der Savanne“

Kinderchor Zellhausen führt „Musical gegen Klischees“ auf

Am Sonntag, den 08.Oktober 2017 bringt der Kinderchor Zellhausen im Rahmen des Zellhäuser Kulturherbsts ein tierisches Singspiel auf die Bühne des Bürgerhaus Zellhausen.

„Tuishi pamoja“ ist Suaheli eine ostafrikanische Sprache und heißt so viel wie „Wir wollen zusammenleben“. Die Geschichte hat somit Hintersinn und erzählt über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz unter Andersartigen.

Nach dem Musical „Ausgetickt – die Stunde der Uhren“ im Jahr 2015 ist es Zeit für eine neue Musical Produktion aus den Reihen der singenden Kinder Zellhausens. Da der Jugendchor mit dem Mittelstufenchor der Einhardschule gerade am selbstgeschriebenen „Highschoolmusical“ probt, findet dieses Kindersingspiel ohne „die Großen“ statt, worauf die jüngeren Sängerinnen und Sänger mächtig stolz sind.

Unter der Leitung von Katja Berker schlüpfen die jungen Sänger und Sängerinnen in eine ganze Reihe von solistischen Rollen. So gibt es langhalsige Giraffen, gestreifte Zebras und gefährliche Löwen sowie Erdmännchen und ein Krokodil zu bestaunen. Bunt wie die vielfältige Rollenbesetzung ist auch die Musik von Martin Maria Schulte und enthält ein enormes Ohrwurm-Potential. Für die professionelle Beschallung und Beleuchtung wird Schubarth Veranstaltungstechnik sorgen.

Zur Geschichte: Das Giraffenkind Raffi und das kleine Zebra Zea leben mit ihren Herden seit Generationen nebeneinander, jedoch streng voneinander getrennt – miteinander sprechen wollen die Giraffen und Zebras nicht. Von klein auf lernen Raffi und Zea, dass die Streifen der Zebras oder eben die Punkte der Giraffen „doof“ sind. Klischees und Vorurteile scheinen eine Annäherung unmöglich zu machen. Ob die Tiere dennoch zusammenfinden wird hier noch nicht verraten.

Die Aufführung startet um 15.30 Uhr. Zuvor kann man sich ab 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen für das spannende Abenteuer stärken. Karten zum Preis von 6 Euro (5 Euro für Kinder) gibt es nur am Aufführungstag.

Reine Männersache gewinnt Wettbewerb in Somborn

Erster Klassenpreis, Golddiplom, beste Wertung aller Männerchöre sowie Dirigentenpreis bestätigen die fokussierte Arbeit von Chorleiter Roman Zöller

Reine Männersache 09-09-2017_smallBeim nationalen Chorwettbewerb „FreiGeist“, den der Männerchor Somborn am vergangenen Samstag in der wunderschönen St. Anna-Kirche in Freigerichter Ortsteil Somborn veranstaltet hat, konnte der Chor Reine Männersache Zellhausen unter seinem Dirigenten Roman Zöller ein großartiges Ergebnis erzielen. Im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld, mit so namhaften Chorleitern wie Michael Blume, Jürgen Fassbender, Matthias Schmidt oder Tristan Meister, erhielten die Sänger der Reinen Männersache, mit durchweg über 22 Punkten für alle fünf vorgetragenen Stücke, über alle Klassen hinweg die höchste Punktzahl bei den Männerchören. Auch die Jury war mit Willi Becker und Matthias Schmitt hochkarätig besetzt. Umso mehr freuten sich Sänger und Chorleiter über die sehr positiven Anmerkungen in den Bewertungsunterlagen. So bescheinigten die Juroren Chorleiter Roman Zöller und dem Chor eine „spannende Programmauswahl, die Freude beim Zuhören“ gemacht hat. Vorgetragen wurden die Stücke Cantate Domino (Giovanni Croce), Herr, lehre doch mich (Rudolf Mauersberger), Exultate Deo (Jurijus Kalcas), Loch Lomond (Jonathan Quick) und My Soul’s Been Anchored In The Lord (Moses Hogan). Mit 23,1 Punkten, erhielten die Sänger aus Zellhausen als einziger Männerchor eine Gesamtpunktzahl über 23. Neben dem Gold-Diplom für die hervorragende Gesamtleistung, wurde Chorleiter Roman Zöller außerdem mit dem 1. Dirigentenpreis ausgezeichnet.

Kantatengottesdienst in der Basilika

la cappella durfte einen wunderschönen Gottesdienst am 20.08.2017 in der Basilika mitgestalten.

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Foto: Bonifer


Basilika2

Foto: Bonifer

Erfolgreiches Probenwochenende für das Weihnachtskonzert 2017

Auch wenn das Weihnachtskonzert am 27.12.2017 noch gefühlt lange hin ist, wurde es für la cappella Zeit, sich intensiv mit der zugehörigen Literatur zu beschäftigen. So trafen wir uns vom 25.-27. August auf der Burg Rothenfels um einen intensiven Start in das neue Programm zu unternehmen. Natürlich wurde auch die Geselligkeit intensiv im Burghof und später in den Kellerräumlichkeiten der Burg “Quel Air” gepflegt.

lacappellaRothenfels

Gemeinschaftskonzert 2016 Bilder

La Capella_3509_smFC nach Rossini_3503_sm (2)FC nach Rossini_3504_sm (2)FC vor Rossini_3499_sm (2)Frauenchor und Gary_3497_sm (2)Gary stellt K vor_3517a_smGesamtchor beim Elgar_3522_sm (2)Gesamtchor vor Konzert_3494_sm (2)irgendwas war lustig_3520_sm (2)La Capella nach Hzb_3514_smLa Capella singt_3508_smLa Capella_3507_sm

Wiesenfest 2016 Bilder

Abendgäste_3348_smLa Capella Zuhörer_3351_smfleissige Helfer__3349_smfleissige Helfer_3350_smLa Capella 3345_smLa Capella Zuhörer 2_3351_smLa Capella Zuhörer_3346_smLa Capella Zuhörer_3347_sm

Kinderchortag 2016

Kinderchortage2016

Gemeinschaftskonzert der Liederkranzchöre 2016

Gary stellt K vor_3517a_smGemeinsame Konzerte aller Chöre des Gesangvereins Liederkranz 1903Zellhausen haben eine lange Tradition. Am Samstag den 8. Oktober war es wieder soweit, die drei Chorgruppen des Vereins konzertierten im Bürgerhaus Zellhausen. Die Chorleiter Roman Zöller (Männer- und Frauenchor) und Ralf Emge (gemischter Chor LaCappella) hatten unter dem Titel „Von Bergen Wäldern und Meer“ ein Programm mit ausschließlich klavierbegleiteter Chormusik zusammengestellt.

Für die anspruchsvollen Klavierpartien konnte mit Christopher Miltenberger ein hervorragender und sehr vielseitiger Pianist engagiert werden, der seine Schwerpunkte sowohl in der klassischen Klavierliteratur als auch im Pop, Jazz und in der freien Improvisation hat. An diesem Abend beeindruckte er durch seine Virtuosität und Ausdrucksstärke, vergaß aber dabei nicht, immer aufmerksam und sensibel mit den Chören und Ihren Dirigenten gemeinsam zu musizieren.

Das Programm eröffnete der Männerchor mit der Kantate „Landerkennung“ von Edvard Grieg. Mit vollem Klang und guter Artikulation erzählten die Sänger die Geschichte von Olaf Trygvason, der übers Nordmeer in seine Heimat Norwegen zurückkehrt, die er kurz nach seiner Geburt verlassen musste. Als Solist aus den Reihen des Chores trat Christian Fröhlich in Erscheinung, der mit großer Ruhe und sehr ausdrucksvoll den Monolog des Olaf Trygvason sang.

La Capella_3509_smIn den nächtlichen Wald führte der gemischte Kammerchor LaCappella die Zuhörer mit den „4 Notturnos“ von Heinrich von Herzogenberg, einem Zeitgenossen und Freund von Johannes Brahms. Drei elegische Balladen werden kontrastiert durch einen humorvollen Wechselgesang zwischen werbenden Männer- und kokettierenden Frauenstimmen. Ralf Emge verstand es dabei, den Chor durch eine intensive Dynamik und die auch im Legato präzise Deklamation zu großem romantischen Ausdruck zu führen.

Zwischen diesen beiden ausdrucksstarken und Programmteilen von Männerchor und La Cappella setzte der Frauenchor mit den Liedern La Carita (Die Barmherzigkeit) und La Speranza (Die Hoffnung) von Gioachino Rossini einen feinen Kontrast. Die Lieder haben trotz ihres geistlichen Inhaltes einen opernhaften Charme und die Damen des Chores haben sich nicht gescheut, diese in italienischer Sprache vorzutragen. Claudia Wasch, seit vielen Jahren Sängerin im Frauenchor und bei La Cappella, übernahm den Solopart und traf dabei einen wunderbaren Ausdruck, der sowohl dem geistlichen Inhalt, als auch der opernhaften Musik Rossinis gerecht wurde.

Gesamtchor vor Konzert_3494_smIm zweiten Teil des Konzertes präsentierten die drei Chöre dann gemeinsam sechs Chorlieder des Engländers Edward Elgar. Nachdem sich in den letzten Monaten die Chorgruppen zunächst separat auf diesen Werk vorbereitet hatten, führte Roman Zöller in einigen gemeinsamen Proben die Sängerinnen und Sänger in den letzten zwei Wochen zusammen. Das Ergebnis war ein beeindruckender großer gemischter Chor, der sich vor und auf der Bühne des Bürgerhauses formierte. Mit den unter dem Titel „From the Bavarian Highlands“ veröffentlichten Liedern kamen nun also noch die Berge ins Programm und Moderator Gary Prott führte mit der äußerst charmanten Katharine Engelbrecht, einer britischen Sängerin des Frauenchores, ein unterhaltsames Gespräch, um das Publikum in das Werk einzuführen. Mehrere Sommerurlaube in Bayern inspirierten Elgar und seine Frau zu künstlerischer Tätigkeit. Alice Elgar schrieb die sechs Gedichte und Edward komponierte die Musik. Die Texte stammen unter anderem aus bayrischen Volksliedern. „Aber unglaublicherweise“, so Katherine Englebrecht, „weder im Text noch in der Musik ist ein Schimmer echter Bayrischer Volksmusik enthalten. Aber trotzdem: man hört, wie sehr die Beiden diesen Landstrich liebten.“

Dem Chor gelang es dabei sehr gut, die unterschiedlichen Stimmungen der Lieder, deren Titel mit „Der Tanz“, „Falsche Liebe“, Wiegenlied“, „Streben“, „Auf der Alm“ und „Die Schützen“ übersetzt werden können, zu transportieren. Roman Zöller führte durch sein engagiertes und präzises Dirigat die Sängerinnen und Sänger zu dieser sehr beachtlichen Leistung und Christopher Miltenberger beeindruckte hier, wie im kompletten Programm zuvor, durch sein herausragendes Klavierspiel.

Reine Männersache und Die Mädels sorgen für außergewöhnlich schönes Konzerterlebnis

8_thumb1Vor ausverkaufter Kulisse, präsentierten die Sänger der 'Reinen Männersache' Zellhausen, gemeinsam mit dem Ensemble 'Die Mädels', einen wunderbar unterhaltsamen Konzertabend im Rathausinnenhof in Seligenstadt. Nach der wechselhaften Witterung der vorangegangenen Tage, hatte auch der Wettergott ein Einsehen und das Programm konnte bei bestem Sommerwetter über die Bühne gehen. Als Sänger im Chor und als Moderator glänzte Christian Fröhlich, der das Publikum souverän und nonchalant durch den Abend geleitete. Mit "Männer mag man eben" von Hans Unterweger, machte der Chor gleich zu Beginn deutlich, dass man das unerschöpfliche Thema Mann und Frau durchaus auch mit einem Augenzwinkern betrachten kann und nicht immer alles ganz so ernst genommen werden sollte. Die Findungsphase bei der Partnersuche wurde mit Songs wie dem Jazz-Standard "The Lady is a Tramp" oder den fesselnden James-Bond-Titeln "Diamonds are forever" und "Goldfinger" anschaulich illustriert. Dabei setzten die Sänger, die natürlich wieder mit ihrem Markenzeichen, den neon-orangen Hosenträgern unterwegs waren, auch darstellerisch, kleine, aber feine Akzente. Und auch Udo Reuter begeisterte mit seiner eindrucksvollen Solo-Jazz-Einlage das Publikum. Bei einigen Stücken, wurde der Chor von Regionalkantor Thomas Gabriel am E-Piano begleitet. Gemeinsam mit Chorleiter Roman Zöller gelang es den beiden Vollblutmusikern völlig entspannt, den berühmten Funken, fußwippend und fingerschnippend, auf Chor und Publikum überspringen zu lassen. Im weiteren Programmverlauf wiesen die Männer dann eindringlich darauf hin, dass bei Partnersuche und Partnerwahl durchaus auch Vorsicht geboten ist. So brennt am Ende des „Rendezvous“ von Oliver Gies die ganze Bude und Wolfgang Amadeus Mozart mahnt die Väter mit „Männer suchen stets zu naschen“, gut auf ihre Töchter aufzupassen. Mit dem Mottolied des Abends „Küssen kann man nicht alleine“, von Max Raabe, leiteten die Männer dann geschickt zu ihrem weiblichen Pendant, dem Ensemble „Die Mädels“ über. Ebenso selbstironisch wie zuvor die Männer, präsentierten die Mädels als Erstes „Für Frauen ist das kein Problem“, ein Stück, das von Anette Humpe, Max Raabe und Christoph Israel gemeinsam geschrieben wurde. Die Arrangements der Mädels hat die musikalische Leiterin der Gruppe, Nyka Foidl, den Sängerinnen auf den Leib geschrieben. Humorvoll und stets mit leichten Absurditäten gespickt, moderierten sich die Damen charmant durch ihr anspruchsvolles Programm, mit dem Sie die Zuhörer auf Anhieb begeisterten und zu Beifallsstürmen hinrissen.

M1_thumb1it Stücken zum Träumen, wie „Caravan of Love“ von den Housemartins, „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern, oder „Rockland“ von Katzenjammer, wussten die fünf Damen ebenso souverän zu überzeugen, wie mit bekannten Pop-Titeln wie Tim Bendzko's „Nur noch kurz die Welt retten“. Und selbst für den Fall, dass eine Liebesbeziehung einmal zu Ende geht, hatten die Mädels ein passendes Stück im Gepäck. Mit "Dem letzten Lied“ der Berliner Gruppe Laing, machten sie deutlich, dass es, selbst wenn man das Ende einer Beziehung herbeigesehnt hat, nicht ganz so einfach ist. Denn wovon soll man träumen, wenn man nicht mehr weiß von wem? Im zweiten Programmteil kamen die „Reinen Männer“ dann doch noch einmal auf die „Wahre Liebe“ zu sprechen. Wenn auch zunächst mit einem Augenzwinkern, denn bei der musikalischen Liebeserklärung an diverse Hochglanzmagazine mit eindeutigem Inhalt, lässt Komponist Oliver Gies keinen Zweifel an den wahren, eher schlüpfrigen, Vorlieben der Männer. In der schottischen Ballade "Loch Lomond" schildern Chor und Solist Andreas Herr dagegen sehr eindringlich, dass Liebe auch über den Tod hinaus Bestand haben kann. Zum Abschluss des äußerst kurzweiligen Programms, machten Die Mädels mit "All about that Bass" von Meghan Trainor nochmals deutlich, dass auch die Frauen mit großen Größen durchaus ihre Verehrer in der Männerwelt haben. Gemeinsam mit dem Chor ließen die Mädels dann nochmal das Motto des Abends „Küssen kann man nicht alleine“, in der Version von Queen’s "Fat bottomed Girls" hochleben. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass den Sängern um Roman Zöller, gemeinsam mit den Mädels und den Organisatoren der Veranstaltungsreihe Zu guter Letzt ein außergewöhnliches Konzert gelungen ist und es ist zu hoffen, dass sich die Musikfreunde in der Region auf weitere schöne Veranstaltungen des Männerensembles freuen können.

Presseninfo von Winfried Herr