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t.b.d


Bildernachlese Sitzung 2020

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Närrisches Feuerwerk 2020

Nach 28 Jahren Sitzungspräsident ist’s für Volker Haus - „aus“!

Zellhausen – Ein über fünfstündiges närrisches Feuerwerk brannte der GV Liederkranz Zellhausen im Bürgerhaus-Saal ab. Nachdem Sitzungspräsident Volker Haus das närrische Publikum mit musikalischer Unterstützung von Richard Kress mit einem „Guten Tach do wär`n mer“ gesanglich begrüßte, hielt das Zellhäuser Prinzenpaar mit seinem Hofstaat Einzug. Stürmisch empfing die Narrhalla Prinz Erik I.(Ulrich) und Prinzessin Anna-Lena I.(Ritter)! Begleitet wurden sie von ihren beiden Pagen Marlene Giel und Franka Kohl, dem Till, Lisa Zimmermann und dem Prinzenfahrer Tobias Herr, der letztjährige Regent, sowie der ZFN-Garde. Dem 1.Vorsitzenden des ZFN, Thomas Ritter blieb es vorbehalten, Gottfried Kittel und Jürgen Guttmann für ihr Engagement in der Zellhäuser Fastnacht mit einem Orden zu danken!

Danach gesellte sich das vom Zellhäuser Kerbverein gesandte Zellhäuser Kinderprinzenpaar 2020 dazu.

Prinz Jacob I.(Frei) und Prinzessin Charlotte I.(Prinz) machten dem närrischen Volk ihre Aufwartung und hatten sogar mit ihren beiden Pagen Jona Frei und Smilla Hibbeler noch ein Tänzchen in petto. Begleitet wurden die Jungregenten von den Hofdamen Anja Gutmann und Michaela Schubarth. Im Anschluss setzten die Mädels der ZFN-Garde unter der Leitung von Alessa Thiel und Zoe Thielking ein erstes tänzerisches Ausrufezeichen. 30 kleine Piraten waren nun bereit zum entern und erstürmten das Narrenschiff. Unter der musikalischen Leitung von Katja Berker sang sich der „Kinderchor Zellhausen“ in die Herzen der Zuschauer und die erste närrische Rakete des Abends war fällig. Danach folgte die Showtanz-Formation „Girlie-Power“ vom TKK Klein-Krotzenburg. Unter der Leitung von Dunja Petzold begeisterte diese junge Truppe mit ihrem Motto-Tanz „Explosion im Chemie-Saal“! Bei der Zugabe gesellte sich spontan Prinz Erik als erfahrener Männerballett-Tänzer hinzu. Im Anschluss folgte der erste Büttenvortrag des Abends. Es blieb dem Liederkranz-Fastnachts-Urgestein Horst Schlett vorbehalten, sich als „JUNGER ALTER“ mit 77 Lenzen noch einmal mit seiner humorvollen aber auch spitzfindigen Art von seinem närrischen Publikum zu verabschieden. Standing Ovations der Narrhalla und lang anhaltener Applaus für den Ausnahme-Fastnachter waren die Folge. Weiter ging es mit der als Boxer-Staffel auflaufenden Tanzformation „Young-Stars“ vom ZFN. Die jungen Damen rockten den Saal unter der Leitung von Lilli Rachor und Zoe Thielking!

Als Sauna-Sänger-Aufguß 03 brillierte das närrische Gesangs-Sextett „La ca bumstie“ vom vereinseigenen Gemischten Chor „la cappella“ in ihrer unnachahmlichen Art. Sabrina Berktold, Alexandra Weckford, Bärbel Malsy, Daniela Wolf, Frank Braun und Gitarrist Matthias Malsy „heizten“ dem närrischen Publikum dabei mächtig ein und sorgten gesanglich für so manch närrischen „Aufguss“! Nach einer wohlverdienten Pause ging es mit einer effektvollen LED-Light-Show spektakulär weiter, in dem das Zellhäuser KJG-Männerballett unter der Leitung von Alina Dambacher und Zoe Thielking der Narrhalla seine poppige Aufwartung machte. Die Rakete hatten sich folgende Jungs mehr als verdient: Christian Drei, Leon Lübke, Jonas Kopetz, Ben Beißel, Tobi Kaiser und Daniel Fritsch. Es folgten 13 feurige Spanierinnen mit ihrem Matador und Conductor Roman Zöller. Die närrische Abteilung des Liederkranz-Frauenchores verstand es zu südländischen Klängen alle Register zu ziehen. Die la Ola-Welle schwappte sofort auf das närrische Publikum über. Die Senoras Uschi Heller, Birgit Krämer, Petra Modro, Christiane Gutmann, Jutta Dallmann, Kathrine Engelbrecht, Christine Koch, Christina Dittrich-Schneider, Margit Schlett, Inge Bott, Elfriede Reuter, Sevalla Kittel und Sigi Reichelt erhielten dabei auch ein Ständchen von Sängern der Reinen Männersache. „Eine spanische Nacht in Zellhausen an Fassenacht“! Im Anschluss wurde die Geschichte der versunkenen Stadt Atlantis tänzerisch eindrucksvoll von der Showtanz-Formation des TV Großkrotzenburg unter der Leitung von Moritz Wetzel und Mona Haus zelebriert. Mit der auch hier fälligen Zugabe prasselte ein wahrer Konfetti-Regen auf das närrische Publikum nieder. Mit einer kokolorischen Glanzleistung in der Bütt, hatte der dem Liederkranz verbundene Thorsten Gallus die Lacher auf seiner Seite. Als vermeintliches Familienoberhaupt schilderte er gekonnt humoristisch davon, dass es gar nicht so einfach ist, sich als Mann in der eigenen Familie durchzusetzen. Danach wurde es Zeit für die Showtanzformation Sunrise vom ZFN. Unter der Leitung von „Schlangenbeschwörerin“ Mareike Bauer beeindruckten die 14 Mädels, diesmal als Sulaikas aus Tausend und einer Nacht mal wieder, dass sie aus der Zellhäuser Fastnacht nicht mehr wegzudenken sind.

Und dann kam es zum emotionalsten Programmpunkt an diesem historischen Abend. Nach 28 Jahren gab Volker Haus seinen Abschied vom Amt des Liederkranz-Sitzungspräsidenten bekannt. Ob und wie es mit der Fastnacht bei diesem traditionsreichen Gesangverein weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen.

Der Vorstand, vertreten durch Petra Modro und Daniela Wolf ließ es sich nicht nehmen, ihrem Volker zu danken und seine Frau Marion mit einzubeziehen. Dass dieser dabei die eine oder andere Träne verdrücken musste, war ihm dabei anzusehen. Doch keine Zeit für Lethargie, denn direkt danach hielt der Kölner Karneval Einzug im Bürgerhaus. Als Kölsche Mädchen begeisterten die ZFN-Mädcher mit ihrer tänzerischen Botschaft aus der Karnevals-Hochburg vom Rhein und ließen den Saal brodeln. Zu guter Letzt demonstrierten sich die Fastnachter der Zellhäuser „Reinen Männersache“ aus den Reihen der Gesangvereine Harmonie und Liederkranz durch den Saal auf die närrische Bühne. Friday for future, denn da ist Singstund‘, so das Motto und die Greta aus Schweden, alias Alex Sticksel, durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit Zellhäuser Themen von Hopper bis zum geforderten „Reißt die Hütte ab“, mit dem das sanierungsbedürftige Bürgerhaus gemeint war, bestachen die Sänger unter der Leitung von Roman Zöller.

Zum Abschluss huldigte die Truppe ebenfalls noch einmal ihrem scheidenden Sitzungspräsidenten und sichtlich überraschten Mitsänger Volker. Zum großen Show down und unter den Klängen von Kapellmeister Richard Kress kamen alle Akteure nochmals auf die Bühne und die „Reine Männersache“ leitete mit „Rocking all over the world“ das Finale ein. Der Liederkranz bedankt sich bei allen Helfern vor und hinter der närrischen Bühne. Stellvertretend für alle, stehen die Bühnenhelfer, Anja und Yannik Thiel sowie Steffen Zilch. Ton und Licht wurden in gekonnter Manier von Tom Ulrich, Lukas Böhm und Klaus Zilch gesteuert.

VH - 2020

Weihnachtskonzert 2019

Alle Chorgruppen eines Gesangvereins gleichzeitig in einem Programm und an einem Werk zusammen zu bringen ist ein kleiner Traum, der am 1.12.2019 im adventlichen Konzert wahr geworden ist.


Nach der Einstimmung durch Thomas Gabriel an der Orgel präsentierten die Chorfreunde adventliche Gesänge. Im Aschluß konnten der Kinder- und Jugenchor in den verschiedenen Altersgruppierungen und als Gesamtgruppe begeistern. Dazwischen war immer wieder Zeit für stimmungsvolle Lieder zum mitsingen.
Schluß- und Höhepunkt bildete die Adventskantate aller Chöre mit Sopran-Solo durch Katja Berker, Michelle Wirkner sowie Querflöten-Solo durch Sabrina Berktold und dem Komponisten Thomas Gabriel am Piano. Somit haben unsere Chorleiter Alfons Wolf, Katja Berker, Roman Zöller und Ralf Emge es wieder einmal geschafft durch ihre tolle Zusammenarbeit ein abwechlungsreiches einstündiges Konzert auf die Beine zu stellen.Dez2019-7Dez2019-2Dez2019-3Dez2019-4Dez2019-5Dez2019-6Dez2019-1

Bildernachlese La Cappella Konzert 2019

Es war ein wunderschönes Konzert in St. Marien am 10. Nov. 2019. Toll wenn alles passt.

Wir bedanken uns im Besonderen bei

  • der Pfarrgemeinde St. Marien für den tollen Konzertrahmen in der immer warmen Kirche
  • bei unseren Zuschauern für die Begeisterung
  • der Kammerphilharmonie Mannheim für ihr hervorragendes Spiel
  • der überragenden Sopranistin Gloriela Villalobos
  • Thomas Gabriel an der Orgel
  • unseren hauseigenen Solisten Elisabeth Durschang und Christian Fröhlich
  • bei unseren Sponsoren, ohne die das Jubiläumskonzert nicht möglich gewesen wäre
  • bei allen Helfern, Organisatoren, Mittagsessenvorbereiter, Bänkerücker und Bühnenteiletransporter
  • und nicht zuletzt bei unserem Dirigenten Ralf Emge


Bilder (natürlich auch mit  einem Dankeschön) von Erhard Bonifer


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RMSZ gewinnt Meisterpreis beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach

RMSZ gewinnt Meisterpreis und brilliert beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach 27.10.2019

Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Internationalen Chorwettbewerb im Sommer 2018 in Llangollen/Wales zeigten sich die 40 Mann der Reinen Männersache Zellhausen am vergangenen Sonntag beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach wieder hervorragend von Roman Zöller vorbereitet. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld mit insgesamt 7 Chören in der kleinen Männerchorklasse A1 und A2, in denen das Pflichtwerk „Pax“ von Josef Swider vorgetragen werden musste, konnten die Männer aus Zellhausen und der näheren Umgebung nicht nur bei dem Pflichtstück sondern auch mit dem anspruchsvollen „When I consider“ des weltberühmten Komponisten Vytautas Miskinis und dem Gospel „My Soul´s been anchored in the Lord“ von Moses Hogan in einer Bearbeitung von Peter Eklund die 2 Wertungsrichter Willi Becker und Professor André Schmidt total überzeugen.

clip_image002Die Messlatte wurde jedoch in der Kleinen Männerchorklasse bis 40 Mann bereits zu Beginn durch das junge 16-Mann-Ensemble La Cappella unter Veronika Bauer sehr hoch gesteckt, konnten diese doch mit einem super reinen klaren Sound Jury und Publikum inklusive der Sänger von RMSZ in der Kirche St. Bartholomäus begeistern. Ebenso auf hohem Niveau präsentierten sich die Sänger des Liederkranz Netphen mit Thomas Bröcher sowie das Auswahlensemble Lahnvokal unter Michael Blume. Hervorragend zeigte sich zum Schluss der beiden Klassen dann noch der Sängerbund Oberflockenbach mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren unter Hans-Joachim Karl mit den außergewöhnlichen Werken „I saw Eternity“ des britischen Komponisten Paul Mealor, der u.a. auch für die Hochzeiten des britischen Thronfolgepaares komponierte und dem Werk „Mis on Inimene“ des zeitgenössischen estnischen Komponisten Pärt Uusberg (*1986).

Die Spannung war im Anschluss an den Chorwettbewerb entsprechend groß und die „Reinen Männer“ aus Zellhausen fieberten aufgrund der top Leistungen in der Männerchorklasse etwas verunsichert der Wertungsbekanntgabe entgegen. Umso grösser war jedoch die Freude bei der Punktvergabe und der Kritik des Jury-Mitglieds Prof. André Schmidt. Denn speziell die Klasse und Dichte im Männerchorbereich konnte ihn überzeugen, ebenso wie die tollen jungen Bässe von La Cappella und aus Oberflockenbach sowie swingende 70-jährige, die auch noch begeisternd in englischer Sprache singen , wobei sich dies eindeutig auf den toll gesungenen Gospel der Reinen Männersache bezog, der auch mit 24,5 von max. 25 möglichen Punkten die höchste Bewertung aller gesungenen Stücke erhielt und Grundlage für die Durchschnittsbewertung von sensationellen 24,17 Punkten, sowie Klassenpreis und Meisterpreis (höchste Bewertung aller teilnehmenden Chöre) bildete.

Super zufrieden traten die Sänger dann die Heimreise an und freuen sich schon jetzt auf den Auftritt bei der Veranstaltung „Total Vokal“ der Sängervereinigung Mainflingen am Samstag, 2.11.2019, bei dem jedoch wieder die leichtere lockere Variante von RMSZ mit Hits u.a. von Frank Sinatra im Vordergrund stehen wird.

PS: Dass der mitswingende 70-jährige mittlerweile 87 Jahre alt ist, blieb der Jury allerdings verborgen und zeigt, wie jung das Singen bei der RMSZ hält. Neue engagierte und begeisterungsfähige Sänger vom tiefen Bass bis zum Countertenor sind jederzeit Freitags um 20.30 Uhr in Zellhausen willkommen und können sich gerne bei den Verantwortlichen des Chores vorstellen, stehen doch für 2020 spannende internationale Ziele an.

Bildernachlese vom Rathausinnenhof mit den "Mädels"

Bildernachlese des Konzerts im Rathausinnenhof Seligenstadt am 31.08.2019 mit den "Mädels"


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Sinfonieorchesterkonzert der Stadtkapelle mit Beteiligung von Frauen- und Männerchor

Am 18. Mai in Seligenstadt und am 19. Mai in Offenbach begleiteten die Sänger des Frauen- und Männerchor das Konzert des Sinfonieorchesters der Stadtkapelle Seligenstadt.

Perlen der Chorsinfonik

Ein Sinfonieorchester, ein großer Chor und drei Solisten – insgesamt etwa 130 Mitwirkende - präsentieren ein Programm mit Perlen aus der sinfonischen Chor- und Orchestermusik, das erwartet man in großen Konzertsälen. Am vergangenen Samstag war dies aber auch in der Seligenstädter Kirche St. Marien zu erleben.

Der Seligenstädter Dirigent Roman Zöller hat gemeinsam mit dem veranstaltenden Sinfonieorchester der Stadtkapelle Seligenstadt dieses Projekt auf die Beine gestellt: der Männer- und Frauenchor des Liederkranz Zellhausen bildete gemeinsam mit dem Singkreis Leidersbach den großen Chor, dazu noch junge und erfahrene Solisten, eine gute Zusammenstellung, das hat der Abend bewiesen.

2019SinfonieorchesterAuf dem Programm standen sechs Werke, jeweils in unterschiedlicher Besetzung. Den fulminanten Auftakt boten die Männerstimmen und das Orchester mit der „Landerkennung“ von Edvard Grieg. Die heldenhafte Geschichte des Olav Trygvason wurde so überzeugend vorgetragen, dass man die Geschichte in Bildern vor Augen hatte. Das Bariton-Solo wurde von Chorsänger Christian Fröhlich klangvoll und hervorragend artikuliert interpretiert. Es folgte mit dem „Schicksalslied“ von Johannes Brahms eines der beiden Werke für großen gemischten Chor und Orchester. Hölderlins Text und die Musik von Brahms zeigen drastisch den Gegensatz auf zwischen der schicksallosen Ruhe und Heiterkeit der Götterwelt und dem Leiden der Menschen. Roman Zöller verstand es bravourös, diese beiden Welten mit Chor und Orchester darzustellen. Danach hatte mit Annika Münch die erste Solistin des Abends ihren Auftritt. Sie interpretierte zusammen mit dem Orchester die „Romance“ aus den 2. Violinkonzert von Henryk Wieniawski. Die junge Künstlerin aus Seligenstadt musizierte dieses hochromantische Werk äußerst ausdrucksstark, von den leisen gefühlvollen Tönen bis zum kraftvollen Strich in den dramatischen Passagen war alles vorhanden. Gespannt darf man die weitere Entwicklung beobachten, denn die 19-jährige bereitet sich gerade auf das Musikstudium vor.

Ein besonders reizvolles Zusammenspiel boten dann die beiden Werke für Männerchor und Alt-Solo. In der Rhapsodie für Alt, Männerchor und Orchester hat Johannes Brahms einen Goethe-Text vertont. Die Mezzosopranistin Simone Garnier aus Friedrichsdorf interpretierte diese Solopartie mit großem Ausdruck, mal innig und eindringlich, dann wieder dramatisch und in allen Lagen klangschön und mit warmem Ton. Das Orchester musizierte ebenso facettenreich und am Ende mündet das Werk in einen gemeinsam von Männerchor und Solistin gesungenen versöhnlichen Choral. Im Kontrast dazu lebt das „Ständchen“ von Franz Schubert, ebenfalls für Alt-Solo und Männerchor, vom neckischen Wechselspiel zwischen Solistin und Chor. Hier durfte das Orchester kurz pausieren, denn die Begleitung übernahm der Pianist Vincent Knüppe und das Konzert bekam dank des leichten und transparenten Musizierens aller Beteiligten kurzzeitig einen kammermusikalischen Charakter. Nach diesem Intermezzo folgte mit der „Fantasie“ für Klavier, Chor und Orchester von Ludwig van Beethoven wieder ein groß angelegtes Werk. Den äußerst anspruchsvollen Klavierpart übernahm Vincent Knüppe, ein vielseitiger und schon bekannter junger Musiker aus Seligenstadt, der in Frankfurt Kirchenmusik und Musikwissenschaft studiert. Beethoven hat sein Werk zunächst wie ein Klavierkonzert angelegt. Es beginnt mit einer großen Einleitung für Klavier solo, von Vincent Knüppe höchst virtuos dargeboten, dann setzt das Orchester ein und gemeinsam bewegen sich die Musiker dann durch die komplexe Verarbeitung der Themen und Variationen Beethovens. Das gemeinsame Musizieren war von großer Spielfreude geprägt, die solistischen Passagen der Bläser gelangen hervorragend, die Streicher überzeugten mit präzisem Spiel und Vincent Knüppe bestach sowohl in den kraftvollen als auch in den spielerisch-virtuosen Passagen. Als Höhepunkt kommt dann in der Reprise noch der große gemischte Chor hinzu. Die Sängerinnen und Sänger sangen mit dem notwendigen großen Klang aber dennoch präzise dieses mitreisende Finale.

Die Dramaturgie war perfekt aufgebaut, denn dieses Finale im Stile von Beethovens 9. Sinfonie riss das Publikum zu stehenden Ovationen und „Bravo“-Rufen hin, die aber dem gesamten Programm und allen Solisten galten.

Paul Pinguin bringt nicht nur das Eis am Südpol zum Schmelzen

Kinderchor Zellhausen führt Musical auf

Auf ein frostig-musikalisches Vergnügen hatten sich die Zuhörer eingestellt, die sich am vergangenen Sonntag zu dem Kindermusical „Paul Pinguin will’s wissen“ aufmachten. Doch die Dekoration des Konzertraums mit Ananas, Palmen und Hibiskusblüten, Muscheln und feinem Sand sowie Liegestühlen und aufgeblasenen Flamingos verbreiteten Südseeatmosphäre und ließen erahnen, dass der heutige Nachmittag mit dem Kinderchor Zellhausen einige Überraschungen bieten könnte.

IMG_5565 (2)Als sprichwörtliches Überraschungsei entpuppte sich der Nachwuchs der Pinguineltern Jule Thiel und Julia Schmidt. Ihr frischgeschlüpftes Pinguinkücken ist so ganz anders als erwartet: Er friert, kann Farben sehen und wird gemobbt – ja, auch ein Pinguin kann im falschen Körper geboren sein. Zumindest trifft das auf Paul zu, der sich – großartig gemimt von Pauline Rehm - unter seinen gleichgeschalteten Artgenossen am Südpol wenig heimisch fühlt und sich nur denkt „Wär ich doch ein Känguruh“. Klar, dass Paul am Ende des Musicals sein Glück finden wird. Dafür müssen die fast 40 Mitwirkenden des Kinderchores Zellhausen einen weiten Weg im Bürgerhaus Zellhausen zurücklegen. Seine Reise vom Südpol in die tropischen Gefilde von Hawaii beginnt in der Pinguinschule, wo sich die Lehrerin Finja Lemke vergeblich bemüht, den anwesenden Zöglingen das (Durch-) Zählen beizubringen („1,2,3,4, Fünfuin, so heißt jeder Pinguin“). Klar, dass Paul – der einzige Pinguin mit Namen, nicht in die Gruppe passt, wenn alle anderen nur Nummern sind. Und mit seiner Fähigkeit, nicht nur alles grau in grau zu sehen, grenzt er sich endgültig aus: „Was soll denn Gelb und Rot für ein Grau sein?“, fragen sich die anderen Pinguine.

IMG_5561 (2)Zum Glück gibt es die von Oliver Kellermann phantasievoll gestaltete Pol-Zeitung. Denn eine Stellenanzeige als Künstler im Zoo mit ansprechenden Arbeitsbedingungen bringt Paul endgültig weg aus seiner ungeliebten kalten Heimat. Zwischen all den Zootieren (herrlich als Löwen, Biber und Affen hinter Gittern agierende Sänger aus Chorgruppe 1) fühlt sich Paul zunächst sichtlich wohler. Doch bis auf die Temperatur ändert sich auch dort nicht viel. Auch hier wird stundenlang gezählt, aber das nennt der Zoodirektor – wunderbar gespielt von Hannah Rodekirchen - mit den Gorillas Angelique Haas und Jessica Hess an ihrer Seite, „Schauspieltraining“. Schließlich ist im Zoo alles Show und Pinguine müssen Pinguine spielen. Doch Paul wäre eine Show als Biber mit Lampenfieber lieber.

IMG_5570 (2)Paul freundet sich schließlich mit Pinguin-Dame Paula (Milena Kirchen) an und verlässt auf dem Albatross (Maja Petersen) die beengende Welt des Zoos. Der Flug geht auf die Trauminsel Hawaii, wo quietschvergnügte Hawaii-Boys und -girls mit wunderbar choreografierten Tänzen für ausgelassene Stimmung sorgen. Endlich kann Paul unterstützt von seinem Weggenossen 007 (Karla Wolf) seine Vision eine nie gesehenen Zirkusshow wahr werden lassen und zum guten Schluss gibt es wieder Nachwuchs: Paule 2 (Emma Wolf), die kurzer Hand per Telefon die Großeltern vom Pol zum Pool einlädt.

Chorleiterin Katja Berker, die anfangs noch mit den Kindern zitterte, hatte allerdings nichts mit den eisigen Temperaturen am Pol zu tun. Die anfängliche Aufregung war umsonst. „Es hat super geklappt und die Kinder haben ihre Rollen perfekt gespielt“, lautet da das einhellige Fazit. Dass das Musical ein voller Erfolg war, bestätigten nicht nur die Lacher zwischendurch, sondern vor allem der lange und phrenetische Applaus zum Finale.

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